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Bio-Produkte und ökologische Landwirtschaft in Rumänien

Der Markt für Bio-Produkte und die ökologische Landwirtschaft könnten sich dieses Jahr um 20% erhöhen, von 45-50 Millionen Euro im 2010, teilte Marian Ciocianu, der Vorsitzende des Vereins der Ökologischen Landwirtschaftsbetreiber „Bio Romania“. Laut dem Verein “Bio Rumania”, beliefen sich die Exporte von Bio-Produkten zu 150 Millionen Euro im Vorjahr. Die wichtigsten Exportländer waren Deutschland, Italien, Griechenland, Holland, Schweiz, USA und Japan.

Datum: 02.06.2011
Quelle
: Mediafax

Teritoriale Reorganisation Rumäniens

Die Regierung plant die Neuorganisation der Rumänischen Regionen. Anstatt der 41 Landkreise sollen es zukünftig nur noch 8 größere geben. Diese schlankere Struktur soll die Bürokratie reduzieren und für eine bessere Verwendung von EU Fördermittel führen. Somit soll möglichst viel von den 10 Milliarden Euro die Rumänien von der EU bis 2014 noch zur Verfügung hat beantragt und verwendet werden.

Die zukünftige Hauptstädte der 8 Regionen sollen laut Regierung folgende Städte sein: Iaşi, Bucureşti, Braşov, Constanţa, Cluj-Napoca, Craiova, Ploieşti und Timişoara.

Übersicht der geplanten 8 Landkreise in Rumänien:

Iaşi, Bucureşti, Braşov, Constanţa, Cluj-Napoca, Craiova, Ploieşti şi Timişoara

Regierung erlaubt mehr Freiheiten bei Einzelunternehmer (PFA)

Einzelunternehmer werden das Recht haben Mitarbeiter mit Arbeitsvertrag einzustellen nachdem die Regierung die Dringlichkeitsverordnung 44/2008 geändert hat.  Bisher durfte in dieser Gewerbekategorie nur der Zulassungsinhaber seine Tätigkeit ausüben.

Datum: 31.05.2011
Quelle
: Mediafax

Ausgleichszahlungen bei Getreide und Industriepflanzen ab dem 1. Juni.

Laut einem Entwurf des Finanzministeriums werden Ausgleichszahlungen bei Getreide und Industriepflanzen ab dem 1. Juni für eine Periode von fast zwei Jahren in Kraft treten. Schon im Sommer 2010 beantragte das Finanzministerium  bei der Europäischen Kommission eine Freistellung über die Anwendung der Mehrwertsteuer durch Ausgleichszahlungen für Warenlieferungen innerhalb des Landes für Getreide, Industriepflanzen, Gemüse, Obst, Fleisch, Zucker, Mehl, Brot und Bäckereisprodukte.
Nach der Zurückweisung der Kommission, hat Rumänien in Dezember 2010 den Umfang der Produkte auf Getreide und Industriepflanzen nämlich Mais, Weizen, Gerste, Soja, Raps, Sonnenblumen und Zuckerrüben reduziert. Der Antrag bezieht sich auf eine zweijährige Ausnahmeregelung.

Datum: 31.05.2011
Quelle
: Mediafax

Die größten landwirtschaftlichen Produzenten von Rumänien gehören zu den ersten Empfängern von Agrarsubventionen in Europa

Die größten landwirtschaftlichen Produzenten von Rumänien, TCE 3 Brazi und Comcereal gehören zu den ersten Empfängern von Agrarsubventionen in Europa.  Laut einem dänisch – britischen Ranking sind die zwei Unternehmen auch zwischen den ersten 20 Empfängern aus Europa. Die Geschäftsleute Adrian Porumboiu und Culita Tarata werden die Basis einer der größten Betriebe in Europa etablieren.
Die Anwesenheit der zwei rumänischen landwirtschaftlichen Produzenten ist überraschend, weil in Rumänien 13-mal weniger landwirtschaftliche Nutzfläche betreiben wird, als in Deutschland.

Datum: 30.05.2011
Quelle
: Ziarul Financiar

NIS : Industrielle Produktion stieg um 11,4% im ersten Quartal

Die Industrieproduktion  wuchs im ersten Quartal dieses Jahres um 11,4% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Laut der Daten des Nationalen Statistikamtes (INS) ist dieses kräftige Wachstum durch einen Anstieg im Bereich der verarbeitenden Gewerbe (um 13,2%),  Rohstoffindustrie (um 3,8%) und der Produktion  und Lieferung von Strom, Gas und Dampf (um 3,7%) möglich.

Datum: 10.05.2011
Quelle
: Agerpres

Jeffrey Franks: Im 2011 wird das Wirtschaftswachstum 1,5% erreichen

Jeffrey Franks vom Internationalen Währungsfonds teile mit, dass Rumäniens Wirtschaft beginnt sich zu erholen und wird im Jahr 2011 ein Wachstum von ungefähr 1,5 Prozent erreichen. Das wird durch die starke Exporte und eine Verbesserung der Nachfrage unterstützt. Jeffrey Franks betonte, dass das Haushaltsdefizit des ersten Quartals erreicht wurde, so dass das Ziel von 4,4% Prozent des BIP fürs Jahr 2011 leicht zu erreichen sei. Der IWF-Vertreter wies auch auf eine schneller steigende Inflation als erwartet an, erzeugt vor allem von den international erhöhten  Lebensmittel- und Treibstoffpreise.

Datum: 09.05.2011
Quelle
: Agerpres

Rumäniens Regierung wird die Einführung des Euro wahrscheinlich bis im 2016-2017 verschieben

Rumänien zieht in Erwägung die Einführung des Euro um 1-2 Jahren nach dem Zieldatum den 1. Januar 2015 zu verschieben.

Zweck der Verzögerung wäre die Haushaltskonsolidierung, die Stärkung der Geld– und Fiskalpolitik so dass der Wechselkurs im Gleichgewicht zu der Zeit der Einführung wird.

Datum: 29.04.2011
Quelle
: Ziarul Financiar

Die ausländische Direktinvestitionen haben sich in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 verdoppelt

Im Januar und Februar 2011 haben ausländische Investoren 294.000.000 €  in Rumänien gebracht, welcher Betrag im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des vergangenem Jahres das doppelte ist, zeigen Daten der Zentralbank.
Konzerninterne Darlehen beliefen sich auf 267 Mio. und die Beteiligungen am Kapital waren 27 Mio. Euro.

Datum: 19.04.2011
Quelle
: Ziarul Financiar

Franzosen haben errechnet, das Rumänien 10 Mrd. Euro aus grüner Energie anziehen kann

Ende des vergangenen Jahres waren in Rumänien circa 450 MW in Windparks installiert, also 250 Turbinen. Die Schätzungen für dieses Jahr lauten circa 1000 MW und für die nächsten 10 Jahre könnten  die Investitionen zwischen 7 – 10 Milliarden Euro sein, was 2400 Windenergieanlagen bedeuten, zeigen die Berechnungen der Französischen Botschaft aus Bukarest.
Die Franzosen sind nicht die einzigen, die zugunsten der Durchsetzung des Gesetzes Nr. 220/2008,  welches die Aufstellung des Fördersystems für erneuerbare Energien betrifft, kämpfen. Auch die private Investoren und der Rat der Ausländischen Investoren üben Druck auf die Regierung für die Durchsetzung dieses gesetzlichen Dokuments aus, welches seit schon fast 3 Jahre ohne die Genehmigung der Europäischen Kommission nicht die erwartete Auswirkungen hat.

Datum: 19.04.2011
Quelle
: Ziarul Financiar