Der neue Darlehensvertrag mit der Internationalen Währungsfonds wird im Frühjahr über 3,6 Mrd. Euro abgeschlossen, laut staatlichen Quellen.
Die Dauer dieses vorbeugenden Vertrags wird wahrscheinlich von 1 Jahr sein. Dieses Abkommen bedeutet, dass Rumänien dieses Geld nur in dringenden Fällen abrufen kann.
Datum: 06.01.2011
Quelle: Capital
Der belgische Immobilien-Entwickler Warehouse DePauw (WDP) beginnt Anfang nächstes Jahres mit dem Bau seines ersten Logistik- und Industrieprojekts in Rumänien. Die Baustelle befindet sich in der Stadt Oarja in der Nähe von Pitesti, wo die italienische Tochtergesellschaft des deutschen Unternehmens Röchling Automotive eine Betriebsfläche von 5.000 Quadratmeter zu mieten plant, berichtet Mediafax Business.
WDP, der seit 2007 auf dem rumänischen Markt vertreten ist, hat eine Vereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) geschlossen und erhält ein Darlehen von 75 Mio. Euro für die Finanzierung des Unternehmenswachstums und der Entwicklung von Logistikzentren und Gewerbeflächen in Rumänien.
Datum: 22.12.2010
Quelle: Ziarul Financiar
Die Mittelzuweisungen für 2011 sehen für den Bau des IV. Transeuropäischen Verkehrskorridors und die zugehörigen Strecken optimistischer aus, als für die Autobahnen die ausschließlich aus dem Staatshaushalt finanziert werden.
Im Haushaltsgesetz für 2011 sind beim Kapitel Autobahnen die Beträge einzeln für jede Infrastrukturarbeit aufgeführt. Der größte Betrag wird für die Autobahn Sibiu – Nadlac erteilt, 270 Mio. Euro fürs Bau von 183 Km Autobahn. Dieser Betrag beinhaltet die Finanzierung aus europäischen Mitteln und Gelder aus dem Staatshaushalt. Ein weiterer Autobahnabschnitt, welcher stark finanziert wird, ist der 73,9 Kilometer lange Cernavoda – Constanta Neubau. Für diese Arbeit ist eine Finanzierung von fast 200 Mio. Euro vorgesehen, auch von mehreren Finanzierungsquellen.
Datum: 22.12.2010
Quelle: Evz
Das Kommunikationsministerium hat am Montag, den 20. Dezember, einen Aufruf zur Projekte, die aus Strukturfonds finanziert werden, veröffentlicht.
Das vorhandene Budget ist über 63,7 Millionen Lei und es ist für die Modernisierung bestehender Internetverbindungen zur Breitband–Internetanschlüssen und für den Erwerb neuer Ausrüstung bestimmt. Bei diesem Aufruf beträgt der maximale Wert des gewährten Zuschusses 100.000 Lei und das Minimum ist 10.000 Lei. Der Kofinanzierungssatz für Groß- und Kleinunternehmen ist 90% und für NGOs 95%. Der Projektaufruf wurde im Rahmen der Maßnahme 3.1.1. „Unterstützung des Zugangs zum Internet und damit verbundene Dienstleistungen”, Prioritätsachse 3 ausgeschrieben.
Die Anmeldung der Projekte erfolgt online, ab Montag, dem 20. Dezember 2010, bis 29. Juli 2011. Die Anmeldung ist auf der Internetseite: www.fonduri.mcsi.ro möglich. Innerhalb von fünf Werktagen nach der Online-Anmeldung muss der Bewerber ihre vollständigen Förderunterlagen an den MCSI (Ministerium für Kommunikation und Informationsgesellschaft) einreichen.
Datum: 20.12.2010
Quelle: HotNews
Zum ersten mal tritt Rumänien auf der Ernst & Young Rangliste der 30 attraktivsten Länder für Investoren im Bereich der grünen Energie auf. Die Rangliste der Ernst & Young Beratungsunternehmen prüft die Ländern um mögliche Quellen für Windenergie (am Land und Meer), Sonnenenergie, Erdwärme, Biomasse und Infrastruktur. Rumänien bekam insgesamt 43 Punkte und ist auf Platz 22.
Datum: 07.12.2010
Quelle: Wall Street
In einer Studie erstellt von Manpower – „Perspektiven für die Beschäftigung von Arbeitskräfte“ zeigt Rumäniens Arbeitsmarkt erste Anzeichen einer Stabilisierung. 62% der Arbeitgeber möchten auch im nächsten Jahr die aktuelle Anzahl der Arbeitsplätze halten und 15% möchten neue Arbeitskräfte in den ersten drei Monaten einstellen, berichtet die Tageszeitschrift Gandul. Nächstes Jahr bestehen bessere Chancen einen Arbeitsplatz in Bereichen wie Handel, Fertigungsindustrie, Finanz- und Versicherungsbranche zu finden.
Datum: 07.12.2010
Quelle: Mediafax
Transportministerin Anca Boagiu möchte bis Ende des nächsten Jahres Infrastruktur-Projekte in Höhe von 5,6 Mrd. Euro mit EU-Finanzierung beantragen. Aus diesem Betrag plant der Transportministerium 290 km Autobahn (2,5 Mrd. Euro), 140 km Ringstraßen (539 Mil. Euro) zu bauen und die Modernisierung von 166 km Eisenbahn (1,8 Mrd. Euro). Bei dem Bau der Autobahn handelt es sich um 5 Teilstrecken: Nadlac-Arad (38,8 km, 234 Mio. Euro), Orastie-Sibiu (82 km, 693 Mio. Euro), Deva-Orastie (32,8 km, 355 Mio. Euro), Timisoara-Lugoj (35,6 km, 217 Mio. Euro) und Lugoj-Deva (99,5 km, 1.02 Mrd. Euro).
Die restlichen Gelder werden für Projekte aus dem Bereich der Luftfahrt, Schifffahrt und intermodaler Verkehr zugeteilt.
Datum: 05.12.2010
Quelle: Ziarul Financiar
Die Regierung hat auf die Pläne für die Einführung einer Stufenbesteuerung wegen der schweren Verwaltung eines solchen Systems verzichtet. Zusammen mit der Europäischen Kommission und dem IWF analysiert die Regierung die Möglichkeit der Wiedereinführung der 3%-igen Steuer auf alle Einnahmen, im Falle von Microunternehmen (1-9 Angestellte, unter 100.000 Euro Umsatz/Jahr). Diese Steuerart gab es schon mal in Rumänien bis Ende 2009. Das Ziel ist die Optimierung des Steuersystems und eine bessere Steuererhebung.
Diese sollte ab nächstem Jahr als Ausgleichsmaßnahme für die Mindeststeuer eingeführt werden, welche seit 1. Oktober beseitigt wurde. Ab dem 1. Oktober zahlen die Unternehmen nur noch die 16%-ige Gewinnsteuer. Eine endgültige Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.
Datum: 22.11.2010
Quelle: Mediafax
Laut Angaben der Eurostat, befindet sich Rumänien anhand der Daten der ersten 8 Monaten dieses Jahres, zwischen den ersten fünf Ländern der EU mit einem Exportwachstum von 25% im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch registriert Rumäniens Handelsbilanz weiterhin einen Defizit von 6,89 Milliarden Euro. Im Zeitraum Januar – August 2010 befindet sich auf Platz 1 Bulgarien (32%), gefolgt von Lettland (29%) und Litauen (28%), was die Entwicklung der Exporte betrifft. Rumänien ist nach Estland (26%) und vor Schweden (24%) platziert.
Die Führungsländern aus Sicht der Exportwerte führt Deutschland mit 614,9 Mrd. Euro, Niederlanden mit 276,5 Mrd. Euro und Frankreich mit 255,2 Mrd. Euro. Die rumänischen Exporte hatten einen Wert von 22,6 Mrd. Euro in diesem Zeitraum.
Datum: 16.11.2010
Quelle: Financiarul
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) gewährt der BRD – Groupe Société Générale eine Kreditlinie in Höhe von 10 Millionen Euro für Finanzierungen der Energie-Projekte im Unternehmensbereich .
Diese Kreditlinie ist Teil des Regionalen Energieeffizienzprogramms, finanziert von der EU und EBWE und wird die rumänischen Unternehmen mit langfristigen Krediten finanzieren, in Höhe von maximal 2,5 Millionen pro Projekt. Von der Kreditlinie 2008 wurden 11 Energieeffizienz-Projekte finanziert.
Datum: 15.11.2010
Quelle: Capital